Unser Tipp der Woche

Ronald Gohl: 1001 Ausflugsziele – Familienspass im Freizeitland Schewiz. Weltbild Verlag. 38.90 CHF.

ausflugsziele“Die Erstedition von “1001 Ausflugsziele” war ein grosser Erfolg und hat sich über 30’000 mal in der Schweiz verkauft. Nun liegt die aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2014/15 vor. Es ist ein Ausflugsführer der neuen Generation, der Buch und Internet mit den jeweiligen Vorzügen bestens verbindet. Das neue Standardwerk ermöglicht Ihnen sowohl das gemütliche Blättern zu Hause mit der gesamten Familie als auch den schnellen Zugriff per Internet auf detaillierte Informationen bzw. aktuelle Angebote. So können Sie optimal das für Sie und Ihre Familie passende Ausflugsziel aussuchen und auch kurzfristig eventuellen Änderungen anpassen.” Empfehlung von Adolf Ogi April 2014

Goscinny & Sempé: Der kleine Nick macht Ferien. Diogenes Verlag. 25.90 CHF.

nickWas ist die Definition eines gelungenen Urlaubs? Für Nicks Papa beginnt er mit der Wahl des Reiseziels, doch unter den Ratschlägen von Nicks Mama wird daraus genau das Gegenteil seiner ursprünglichen Idee. Darum sind die Ferien für Nick diesmal anders, denn Nick soll (darf!) ohne Eltern in ein Ferienlager?… Und da kann man noch viel mehr Menschen in den Wahnsinn treiben als nur die eigenen Eltern. Sämtliche Feriengeschichten in einem Band mit Ferientagebuch. Ab 8 Jahren und für die ganze Familie.Übrigens: Demnächst im Kino

Ross Dobson: Grill it! – Das Outdoor-Kochbuch für Männer. Hölker Verlag. 28.90 CHF.

grill-itEndlich ist es da: das neue Grillbuch für Männer. Mit über 90 farbenfrohen, würzigen und abwechslungsreichen Gerichten macht Ross Dobson nicht nur Fleischfans Lust auf sommerliche Grillfeste. Erfrischend, lecker und vielfältig für alle, die gerne gutes Essen genießen.

DurchmesserLinie – Das Wunder von Zürich. AS Verlag. 88.00 CHF.

durchmesserBeim Hauptbahnhof Zürich, im “Herzen” des Schweizer Bahnnetzes, wird die Durchmesserlinie gebaut. Hinter dem technischen Namen versteckt sich das grösste Ausbauvorhaben der SBB seit dem Abschluss der Bahn 2000. Die Durchmesserlinie steht etwas im Schatten der Neat. Ihre Auswirkungen werden aber für alle Bahnreisenden spürbar sein. Nach dem S-Bahnhof Museumstrasse entsteht mit dem Bahnhof Löwenstrasse ein zweiter Durchgangsbahnhof im Untergrund des HB Zürich. Hier werden ab 2015 auch Fernverkehrszüge ohne zu wenden auf der Ost-West-Achse verkehren können. Das ist mit Verkürzungen der Reisezeit verbunden. Die Durchmesserlinie ist zudem für den geplanten weiteren Ausbau der Zürcher S-Bahn von entscheidender Bedeutung.Gleichzeitig ist die Durchmesserlinie auch aus bautechnischer und architektonischer Sicht äusserst spannend. Jeder der vier Abschnitte, in die das Werk unterteilt ist, bietet eigene Schwierigkeiten, die sehr anforderungsreiche Lösungen nötig machen. Seien es die hohen Stützmauern in Oerlikon, die Unterquerung von Limmat und Sihl oder der Bau der zwei Brücken im Westen: Die Durchmesserlinie ist nicht nur eine neue Bahnstrecke, sondern auch eine technische Meisterleistung. Sie hat zudem in punkto Um­weltschutz und Sicherheit hohen Standards zu genügen.Schliesslich ist die Durchmesserlinie auch ein “städtisches” Bauwerk. Sie beeinflusst, wie die Eisenbahn das immer wieder tut, das Stadtbild und die Stadtentwicklung. Die neuen “Publikumsanlagen” erleichtern den Zugang zu den zwei Bahnhöfen Zürich HB und Oerlikon. Gleichzeitig werten sie die umliegenden städtischen Räume auf. Das Buch stellt diese Aspekte dar, erklärt und illustriert sie. Ausserdem arbeitet es die spannende Entstehungsgeschichte auf, die weiter zurückreicht, als man denkt: Erste Projekte für eine wendefreie Linie nach Oerlikon gab es schon Ende des 19. Jahrhunderts. Das Werk ist in einer auch für Laien verständlichen Sprache abgefasst.

Dagmar Dominczyk: Wir träumten jeden Sommer. Insel Verlag. 28.50 CHF.

dagmarRoggenbrot, brennendes Heu, frische Wäsche und Würstchen – so riecht Heimat für die New Yorkerin Anna Baran. Polen, das Land ihrer Kindheit. Damals hat sie mit der frühreifen, forschen Justyna und der nachdenklichen, sanften Kamila herrliche Nachmittage am See verbracht, Klamotten und Jungsgeschichten, Träume und Sehnsüchte bei einer Tüte Pommes geteilt, während aus dem Kassettenspieler »Forever Young« dröhnte. Die Welt war eine einzige große Verheißung. Doch jetzt, mit Anfang dreißig, sind ihre Träume geplatzt, Annas Leben und Liebe aus dem Ruder gelaufen, Kamilas Ehe mit ihrem Seelenfreund zerbrochen – und als dann Justynas Mann ermordet wird, ist den Freundinnen klar: Wir kommen da durch, durchs Leben – aber nur, wenn wir zusammenhalten. Dagmara Dominczyks Debüt ist ein lebenspraller Sommertag, durchzogen vom Duft nach frischem Gras, ein großes Leuchten auf einem kühlen See. Sie erzählt berührend von drei starken Frauen, die gemeinsam der Unbill des Lebens trotzen und die auch kein Ozean auseinanderzubringen vermag.

Christa Brand und Kathrin Hofmeister: Pfingstrosen – Rosenpracht ohne Dornen. DVA Verlag. 37.50 CHF.

pfingstrosenPfingstrosen mit allen Sinnen genießen: Das Buch ist der faszinierenden Farbenwelt und der Formenvielfalt einer der Lieblingsblumen aller Gärtnerinnen und Gärtner gewidmet. Mit beeindruckenden Bildern und unterhaltsamen Texten rund um die Pfingstrose gewinnt es durch ein konkretes Gartenbeispiel (Päoniengarten Müller, Höllberg) an Lebendigkeit. Auch erprobte Gestaltungsvorschläge für viele Gartensituationen kommen nicht zu kurz. Wichtige Praxistipps runden die Anregungen ab.

Paul Auster und J. M. Coetzee: Von hier nach da – Briefe 2008-2011. Fischer Verlag. 23.90 CHF.

auster2008, kurz nachdem sie sich in Australien begegnet waren, schrieb J. M. Coetzee an Paul Auster in New York und bot ihm an, gemeinsam einen Briefwechsel zu führen. Bis 2011 debattieren sie freimütig sie über den Lauf der Welt: von Tennis bis Vatersein, von erotischer Attraktion bis Finanzkrise, von Hochzeit zu Liebe. Scharfsinnig denken sie über unsere Gegenwart nach und bieten dem Leser in ihren manchmal ausgelassenen Briefen Einblick in ihr Leben und ein ungeschütztes Porträt ihrer Freundschaft. Und sie erklären, warum es manchmal besser ist, Laub zu harken, als Romane zu lesen.

DU Nr. 846: Das Engadin als Inspiration. 20.00 CHF.

engadinDas Engadin hat etwas Magisches. Die Luft ist klarer, das Licht heller und die Farben der Wiesen und Wälder sind intensiver. Der Silsersee strahlt Ruhe und Frieden aus. Der Bergblick stimmt milde. Die sinnliche Kraft  des Engadins ist überwältigend.

Franz Hohler: Immer höher. Mit einem Vorwort von Emil Zopfi. AS Verlag. 29.80 CHF.

franzFranz Hohler ist ein ausdauernder Wanderer und passionierter Bergsteiger. In diesem Buch führt er die Leserinnen und Leser “immer höher” – von einem Gipfel wenige hundert Meter über Meer bis auf etliche Vier- und einen Fünftausender. Es ist ein angenehmes, ruhiges, fast beschauliches Wandern, Gehen und Klettern, mit offenen Augen und wachem Sinn: atmen, denken, sehen und auch schweigen. Dort hinauf, wohin es eigentlich “keinen Grund zu gehen gibt” und man trotzdem geht, dorthin, “wohin man nur mit Geduld kommt”. Auf einen Hausberg vielleicht, einen Traumberg oder einen Grat am Himmelsrand. Allein, zu zweit, selbdritt. Mit dem Sohn, mit seiner Frau Ursula, mit Freunden. Oder am Seil des Bergführers Adolf Schlunegger, mit Pickel und Steigeisen über Abgründe balancierend. Kein Bergdrama erzählt er, weder von Erfrierungen noch von Leichen oder dramatischen Rettungsaktionen ist die Rede, wie man es von alpinistischer Literatur erwartet. Immer höher steigt er, doch immer bleibt es “eine ganz gewöhnliche Bergtour”. Keine Heldenpose also. Dafür Poesie. Überraschende Beobachtungen, ergreifende Stimmungen. Der Eiger im Mondlicht, die Sonnenfinsternis auf dem Weisshorngipfel.Sein Blick vom Gipfel ist gelassen, aber nie unkritisch. Er stellt fest, wie die Gletscher schwinden, stellt sich vor, wie es sein wird, wenn es sie nicht mehr gibt. Wenn sich dafür die Siedlungen im Tal “wie Gletscher der Eiszeit” ausbreiten. Er kehrt gerne zurück ins Tal, nach einem Imbiss in einem Bergrestaurant vielleicht, beglückt und mit neuen Traumbergen im Kopf. “Darf man über so etwas überhaupt schreiben?”, fragt er sich. Die Antwort ist – unter anderem – diese Sammlung von Erlebnisberichten, unspektakulär und doch so hautnah erlebbar, dass man wünscht, man wäre dabei gewesen, hätte mit ihm geplaudert und geschwiegen, beobachtet, Tee getrunken, Dohlen gefüttert.

Manuela Krämer: Im Garten zuhause – 222 Ideen für Ihren Lieblingsplatz. Christian Verlag. 41.90 CHF.

lieblingsplatzEin Ziel jeden Gärtners ist es, sich mit dem eigenen Garten ein Refugium zur Erholung und Entspannung zu schaffen. Darin findet sich mindestens ein Lieblingsplatz, der zum persönlichen Kraftort wird. Das kann der Platz am Teich ebenso sein wie die Hängematte im Obstgarten, die Bank im Gemüsegarten oder der perfekte Grillplatz in der Freiluftküche. Dieses Buch liefert Inspirationen für jede Art von Lieblingsplatz.