Unser Tipp der Woche

Jean-Philippe Blondel: This is not a Love Song. Deuticke Verlag. 25.50 CHF.

blondVincent hat es in England zu einer beachtlichen Karriere und einer glücklichen Familie gebracht. Doch zu Besuch in seiner Heimat Frankreich ist er sofort wieder der unsichere Junge von früher. Schnell hat er über alle – die Eltern, den Bruder, die alten Freunde – ein Urteil gesprochen. Bis ihn die Frau seines Bruders, die er noch nie leiden konnte, endlich mit der Wahrheit konfrontiert … Nach dem Bestseller “6 Uhr 41″ unternehmen wir mit Jean-Philippe Blondel eine spannende, überraschende Reise in die eigene Jugend. Eine Geschichte über Beziehung, Liebe, Freundschaft und über eine der reizvollsten Fragen überhaupt: Was wäre gewesen, wenn?

Melanie Hamze: Wortgewandte Wohnideen – Dekorieren mit Buchstaben und Zahlen. Busse Seewald Verlag. 27.90 CHF.

wohnenOb auf Textilien, Holz, Metall oder Papier, ob bedruckt, bestempelt, beschriftet oder beklebt, ob einzelne Buchstaben, Schriftzüge oder in Kombination mit Symbolen ? typografische Dekorationen sind absolut im Trend! Melanie Hamze vom Blog ?Fräulein Lampe? präsentiert in diesem Buch ihre wortgewandten Wohnideen für drinnen und draußen. Erfahren Sie, wie Sie auf Wänden, Möbeln, Geschirr oder Wohnaccessoires buchstäblich dekorative Statements setzen und gekaufte mit selbst gemachten Dekoelementen optimal kombinieren, um Ihrem Zuhause rund ums Jahr einen individuellen Look zu verleihen. Von Postern über Etiketten bis hin zu handbeschrifteten Chalkboard-Tafeln ? wählen Sie aus vielfältigen Dekoideen von A bis Z. Seit 2013 teilt Melanie Hamze, besser bekannt als »Fräulein Lampe«, ihre Leidenschaft fürs Einrichten, Dekorieren und Selbermachen auf fraeuleinlampe.blogspot.de. »Wortgewandte Wohnideen« ist ihr erstes Buch.

Zemanel Amélie Dufour: Das allererste Osterei. Ars Edition. 11.90 CHF.

osteriePaula ist glücklich und auch ein bisschen stolz. Sie hat gerade ihr allererstes Ei gelegt! Schnell will sie zum Fest der Eier, um es dort allen zu zeigen, auch der Königin der Hühner. Denn die wählt jedes Jahr das schönste Ei aus …

Eine lustige Geschichte, die uns erzählt, warum es zu Ostern so viele bunte Eier gibt.

Claudia Boss-Teichmann: Bärlauch – Ernten, zubereiten, geniessen. Ulmer Verlag. 11.90 CHF.

bärDufter Alleskönner Fit und Gesund mit Bärlauch Ausgefallene Rezepte Effektvolle Dekorationen Mit seiner gesundheitsfördernden und heilenden Wirkung ist Bärlauch viel mehr als nur eine Gewürzpflanze.Dieses Buch informiert über alles Wissenswerte: wo man Bärlauch sammelnoder selbst anbauen kann, seine Verarbeitung, außerdem gesundheitliche Aspekte und Dekorationsideen. Mit vielen leckeren Rezepten für frühlingshafte Gaumenfreuden.

Michaela Vieser und Irmela Schautz: Für immer und jetzt. Kunstmann Verlag. 23.90 CHF.

liebeWie man hier und anderswo die Liebe feiert.

Der Liebe Ausdruck verleihen: Zu jeder Zeit und an jedem Winkel der Welt feiern Menschen ihre Liebe – mit Ritualen und Bräuchen, die das unfassbare Gefühl sichtbar, hörbar und spürbar machen: Es gibt das hingebungsvolle Schnitzen und Verschenken eines mit Symbolen reicht verzierten Liebeslöffels in Wales, die Ersteigerung der begehrten Frau beim rheinischen Mailehen – oder die erstaunlich unverblümte Feier der männlichen Sexualität beim japanischen Kanamari Matsuri, bei dem auf einem Umzug riesengroße Phallusdarstellungen präsentiert werden, während die Besucher fröhlich Penislollis lutschen … Es gibt poetische, komische, eigenartige, wahnwitzige und hinreißende Bräuche rund um die Liebe, und die hier versammelten verschaffen uns verblüffende Einblicke in fremde Kulturen – und in die eigene. Sie erzählen davon, was Liebe bedeuten kann und wie viele unterschiedliche Facetten dieses »große Gefühl« hat. Für verliebte Leser enthält das Buch zudem Ideen, wie man die Bräuche selbst umsetzen kann, und passende Rezepte für ausgelassene oder innige Liebesfeiern …

Michael Köhlmeier: Das Mädchen mit dem Fingerhut. Hanser Verlag. 26.50 CHF.

Köhlmeier_25055_MR2.indd Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand “Polizei” sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Als Yiza zwei Jungen trifft, die genauso alleine sind wie sie, tut sie sich mit ihnen zusammen. Sie kommen ins Heim und fliehen; sie brechen ein in ein leeres Haus, aber sie werden entdeckt. Michael Köhlmeier erzählt von einem Leben am Rande und von der kindlichen Kraft des Überlebens – ein Roman, dessen Faszination man sich nicht entziehen kann.

Martin Walser: Ein sterbender Mann. Rowohlt Verlag. 27.90 CHF.

U1_XXX.inddTheo Schadt, 72, Firmenchef und auch als ?Nebenherschreiber? erfolgreich, wird verraten. Verraten ausgerechnet von dem Menschen, der ihn nie hätte verraten dürfen: Carlos Kroll, seinem engsten und einzigen Freund seit 19 Jahren, einem Dichter. Beruflich ruiniert, sitzt Theo Schadt jetzt an der Kasse des Tangoladens seiner Ehefrau, in der Schellingstraße in München. Und weil er glaubt, er könne nicht mehr leben, wenn das, was ihm passiert ist, menschenmöglich ist, hat er sich in einem Online-Suizid-Forum angemeldet. Da schreibt man hin, was einem geschehen ist, und kriegt von Menschen Antwort, die Ähnliches erfahren haben. Das gemeinsame Thema: der Freitod. Eines Tages, er wieder an der Kasse, löst eine Kundin bei ihm eine Lichtexplosion aus. Seine Ehefrau glaubt, es sei ein Schlaganfall, aber es waren die Augen dieser Kundin, ihr Blick. Sobald er seine Augen schließt, starrt er in eine Lichtflut, darin sie. Ihre Adresse ist in der Kartei, also schreibt er ihr ? jede E-Mail der Hauch einer Weiterlebensillusion. Und nach achtunddreißig Ehejahren zieht er zu Hause aus. Sitte, Anstand, Moral, das gilt ihm nun nichts mehr. Doch dann muss er erfahren, dass sie mit dem, der ihn verraten hat, in einer offenen Beziehung lebt. Ist sein Leben ?eine verlorene, nicht zu gewinnende Partie”? Martin Walsers neuer Roman über das Altsein, die Liebe und den Verrat ist beeindruckend gegenwärtig, funkelnd von sprachlicher Schönheit und überwältigend durch seine beispiellose emotionale Kraft.

Wieder alles weich und weiss – Gedichte vom Schnee. DTV Verlag. 13.90 CHF.

SchneegedichteSchneegedichte, die niemanden kaltlassen Schnee lässt in unseren Gefilden niemanden kalt – schon gar nicht die Poeten. Dies zeigen rund 80 Gedichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Von vielen sehnlich, von anderen mit Bangen erwartet, werden die gefrorenen Wassertröpfchen zum poetischen Ereignis. Vom ersten Schneefall bis zum verhassten Tauwetter, sowie von mancherlei Schneelust und Schneelast erzählen die kleinen Kunstwerke. In sieben Kapiteln wird alles Heitere, Spannende und Nachdenkliche aufgeboten, was die Dichter an den weißen Flocken inspiriert hat – einschließlich der Frage, wo die Schneemänner bleiben, wenn sie geschmolzen sind.Mit Texten von Ilse Aichinger und Jürgen Becker über Robert Gernhardt, Ulla Hahn und Gottfried Keller bis hin zu Albert von Schirnding, Franz Werfel und Albin Zollinger.

Franz Hofmann: Schlittel- & Rodelführer Schweiz – Über 60 rasante Abfahrten für Schlitten und Rodel. Werd Verlag. 39.90 CHF.

schlittenDie schönsten Schlittelbahnen der Schweiz: 160 Schlittel- und Rodelbahnen in 5 Bergregionen werden vorgestellt.

Susanne Rehlein: Die erstaunliche Wirkung von Glück. Dumont Verlag. 24.50 CHF.

rehleinDies ist die Geschichte von Dorle. Sie lebt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses, in dem sonst nur wohlhabende, knarzige alte Leute wohnen. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und sie lässt sich von ihren Nachbarn als Concierge ausnutzen, obwohl sie gar nicht die Concierge ist ? aber was soll man machen, wenn plötzlich acht Topfpflanzen vor der Tür stehen mit dem Hinweis »Bitte gießen, verreise. MfG Bock«? Doch Dorle ist genügsam und zufrieden mit ihrem Leben. Ganz im Gegensatz zu Annegret Sonne, 84 und voller Lebenslust. Als Frau Sonne sich zu einer dreimonatigen Reise aufmacht, bittet sie Dorle, ihre Wohnung zu hüten. Nicht ohne Hintergedanken trägt sie ihr auf, genau die Dinge zu tun, mit denen sich die alte Dame sonst das Leben schön macht: im Bett Filme gucken und Pralinen essen, Wellnesstermine wahrnehmen, köstliche Gerichte kochen. Für jemanden wie Dorle ist das ganz schön herausfordernd. Sogar Dates hat sie plötzlich. Gut, die Männer sind alle über achtzig, aber sie behandeln sie wie eine Dame. So hat Joe, Dorles einziger Freund, alle Hände voll zu tun, um im Rennen zu bleiben. Doch dies wäre keine gute Geschichte, wenn es nicht ein paar Umwege und Sackgassen gäbe auf dem Weg zum zum Happy End, oder?